Aufträge ablehnen

„Oh.“

Das war das Einzige, was mir neulich im Erstgespräch über die Lippen kam, als der Interessent mir von dem Produkt erzählte, mit dem er sein Geld verdient.

Ab diesem Punkt konnte ich es kurz machen. Freundlich, aber bestimmt, lehnte ich die Anfrage ab. Warum, dazu komme ich später.

Es gibt viele Gründe, warum wir als Selbstständige Aufträge nicht annehmen. Zum Beispiel, weil die Chemie zwischen dem oder der Interessent:in und uns nicht stimmt. Oder weil die Bedingungen nicht passen. Oder uns das Thema nicht liegt.

Website brachte den Wendepunkt

​​Ich weiß, dass längst nicht jede:r in der glücklichen Situation ist, Aufträge einfach so abzulehnen. Erst gestern habe ich mir die Aufzeichnung von einem Positionierungs-Coaching angesehen, das ich vor vier Jahren bei Lilli Koisser gemacht habe. Darin hatte ich ihr erzählt, ich könne es mir finanziell gar nicht leisten, einen Auftrag abzulehnen und würde mir wünschen, eines Tages nicht mehr alles annehmen zu müssen.

Den Wendepunkt haben damals meine Website-Texte gebracht. Nach dem Positionierungscoaching habe ich angefangen, mit meinen Texten gezielt die Menschen anzusprechen, die zu mir passen. Auf meiner Website konnten sie lesen, für wen ich meine Leistungen anbiete, wie ich arbeite, mit wem ich gerne arbeite und was mir dabei wichtig ist.

Erste ​Anfragen von Wunschkund:innen

Das Resultat: Mit der Zeit kamen fast ausschließlich Anfragen von Menschen, mit denen ich mir eine Zusammenarbeit gut vorstellen konnte. Von Menschen, die den Wert starker Texte zu schätzen wissen und die nicht vorhatten, um Preise zu feilschen.

Während die Zahl der Anfragen, die über die Website reinkamen, stieg, konnte ich mir zum ersten Mal bei Aufträgen überlegen, ob ich sie annehmen will oder nicht. Das ist ein großartiges Gefühl. Inzwischen ist es ganz normal geworden, dass ich nur Aufträge annehme, die ich spannend finde – für Unternehmen, mit denen ich mich identifizieren kann.

Menschen mit gleichen Werten anziehen

Und damit sind wir an einem Punkt angekommen, der mir besonders wichtig ist. Wenn wir es schaffen, mit unseren Inhalten Kund:innen anzuziehen, die unsere Ansichten und Werte teilen, dann bekommt Arbeit eine neue Bedeutung. Für mich zum Beispiel fühlt sie sich seitdem weniger nach Arbeit an. Es macht einfach mehr Freude, den richtigen Kund:innen mit der eigenen Arbeit weiterzuhelfen.

Und genau deshalb gab es so kurzen Prozess bei dem Erstgespräch, mit dem ich die Mail eingeleitet hatte. Im weitesten Sinne ging es um ein Unternehmen aus der Rüstungsindustrie. Meine Grenzen sind hier sehr klar und haben mir die Entscheidung leicht gemacht. Eine Zusammenarbeit kam aus ethischen Gründen nicht infrage.

Willst du auch mehr Freiheit in deinem Business?

Dank meiner Website, die für mich Kund:innen gewinnt, tat diese Entscheidung nicht weh. Sie war einfach logisch. Und der nächste Kunde oder die nächste Kundin, die zu mir passt, kommt bestimmt.

Falls du auch Website-Texte willst, die dir mehr Freiheit bei der Auswahl deiner Kund:innen ermöglichen, du einen Text- oder Positionierungs-Workshop brauchst, schick eine Mail an mail@nadjahinz.de und gib mir Bescheid.

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